Buch zum Flugzeugabsturz in Arbeit


Wenn Sie mir Ihre persönliche Geschichte zu diesem Unglück für ein Buchprojekt erzählen wollen, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf! Bitte senden Sie eine E-Mail an: absturz1986@mailbox.org

Bitte haben Sie etwas Geduld mit einer Antwort von mir, ich kann nicht immer sofort reagieren. Ich melde mich aber garantiert bei Ihnen zurück.

Der Absturz des Aeroflot-Fluges 892 mitten im Dezember 1986 mit 72 Toten und zehn Überlebenden ist bis heute das zweitschwerste Flugzeugunglück auf deutschem Boden. Besonders betroffen war die Stadt Schwerin, denn eine Schulklasse aus dem Stadtteil „Großer Dreesch“ war mit an Bord. Die Klasse 10A der Ernst-Schneller-Schule (heute Nils-Holgersson-Schule) gab es nach dem Flugzeugabsturz so nicht mehr. 20 Schüler, ihre Klassenleiterin und zwei Betreuer starben, nur sieben Kinder überlebten schwerverletzt. Die weiteren Opfer kamen vor allem aus den DDR-Bezirken Frankfurt/Oder, Dresden und Karl-Marx-Stadt.

Mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung und anderer Förderer schreibe ich für den Verein „Politische Memoriale MV e.V.“ an einem Manuskript über dieses Flugzeugunglück vor fast 35 Jahren und seine Folgen bis heute. Eine ausführliche Buch-Dokumentation soll noch im Jahr 2021 erscheinen. Dafür werte ich gegenwärtig zahlreiche weitere Archivakten aus und führe Gespräche mit Zeitzeugen. Gesucht werden für das Buchprojekt weitere Texte und Erinnerungen von Betroffenen, Angehörigen und Freunden, nicht nur aus Schwerin.


Der Film zum Flugzeugabsturz

Der Film (im NDR gesendet im Dezember 2018) ist leider nicht mehr in der NDR-Mediathek zu sehen. Das ist schade - aber daran kann ich als Autor nichts ändern. 

Hin und wieder gibt es Menschen, die den Film leider ohne Rücksicht auf mögliche Urheberrechtsverletzungen (z.B. für im Film verwendetes Archivmaterial) trotzdem privat bei YouTube & Co. hochladen. Das fiel mir hier auf:

 


 


 

 

 

 

 

 

Der 45minütige Film "SYSTEMVERSAGEN - Der Flugzeugabsturz von 1986 und die Stasi" lief am 17. Dezember 2018 um 22 Uhr im NDR-Fernsehen. Der NDR kündigte den Film wie folgt an:

"Der Absturz der Tupolew 134 A im Landeanflug auf Berlin-Schönefeld am 12. Dezember 1986 ist eine der größten Flugzeugkatastrophen in der deutschen Geschichte. 72 Menschen starben, darunter Schüler einer 10. Klasse, die von heute auf morgen annähernd ausgelöscht wurde. (...)
In der Dokumentation sprechen viele Zeitzeugen in bewegenden Interviews zum ersten Mal vor der Kamera. Durch Schilderungen und Akten rekonstruiert der Film nicht nur den Hergang des Unglücks, er zeigt erstmalig detailliert die Abwicklung des Unglücks durch die Stasi auf und gibt bisher unbekannte Einblicke in die menschenverachtende Katastrophenbewältigung der DDR, in der es nur Verlierer gab."
 

Die Dokumentation hatte bereits am 3. Mai 2018 auf dem Filmkunstfest in Schwerin ihre Kino-Premiere. Mehr als 600 Zuschauer sahen in zwei Aufführungen die Dokumentation. Auch das NDR-Nordmagazin berichtete über den Film und die Erstaufführung.
Noch vor der öffentlichen Premiere auf dem Filmkunstfest hatten beide Autoren und der NDR zahlreiche Angehörige und Betroffene in das Schweriner NDR-Funkhaus zu einer Voraufführung der Doku eingeladen. Mehr als 30 Personen folgten der Einladung und konnten den Film so zunächst in einem geschützten Raum sehen, bevor er öffentlich gezeigt wurde.